Bedingungslose Freude gibt es kaum. Wir freuen uns erst, wenn etwas Schönes oder Überraschendes passiert. Dabei liegt die Kraft der Freude tief in uns und ist eine Quelle für ein besseres Leben.
Wenn Freude eine Begründung braucht
Es sind die kleinen Freuden, die uns stark machen und Kraft geben für die schweren Zeiten. Vielleicht sitzt du gerade bei einer guten Tasse Kaffee und liest diese Beitrag. Dann wäre alleine der Kaffee ein Grund für Freude, oder nicht? Doch gibt es in der heutigen Zeit voller Terminhetze und Verpflichtungen überhaupt die Möglichkeit, kleine Freuden zu erkennen?
Manchmal musst du diese Mini-Momente zwischen zwei Verpflichtungen suchen, bewusst wahrnehmen, damit dir die Freude klar wird, die in diesen Momenten liegt. Du musst dich vielleicht bewusst auf die Suche nach diesen Eindrücken machen. Aber ich verspreche dir – sie liegen überall.
Es wird dir leichter Fallen, wenn du Freude nicht als Belohnung für etwas Erreichtes siehst, sondern als Selbstverständlichkeit.
Das Angenehme nicht vertagen
Die kleinen Freuden zu spüren ist nicht schwer. Du musst „nur“ bewusst Leben. Und naja, das ist dann doch ein ziemliche Herausforderung. Aber dazu gibt es einen kleinen Trick. Es genügt, wenn du dir immer wieder die Frage stellst: „Was sehe ich gerade? Wie fühlt sich dieser Moment an?“. Wenn du das in deinen Alltag einbaust, dann kommt die Freude automatisch. Denn du wirst Dinge in dir und in der Welt um dich herum erkennen, die dir zuvor entgingen.
Das kann beim Autofahren sein, bei der benannten Tasse Kaffe, oder wenn du Kindern beim Spielen zuschaust. Wenn du diese Momente bewusst erforsscht, dann kommt das Gefühl der Freude fast von alleine. Und selbst in schwierigen Zeiten deines Lebens kannst du dieses Gefühl erzeugen. Denn diese kleinen Angenehmen Momente stehen nicht im Widerspruch zu schweren Lebensaufgaben.
Fazit
Freude benötigt keinen Leistungsnachweis. Sie benötigt keinen Bezug zu etwas Erreichtem. Sie kann von dir bewusst selbst erzeugt werden, in dem du beobachtest und dir die richtigen Fragen zur Reflexion stellst.
Etwas darf gut tun, bevor es erledigt.

