Einer meiner Trainings-Teilnehmer erzählte mir dies: obwohl die Tage lang sind, bleibt die ToDo-Liste am Abend endlos lange. So als habe man den Tag nicht effektiv genug genutzt. Was bleibt sei das Gefühl der Unzufriedenheit mit sich selbst.
Ich finde es erstaunlich, wir stark wir unseren Wert als Mensch an den Outcome, an die tägliche Produktivität binden. Haben wir viel geschafft, fühlen wir uns gut. Was der Tag zäh und mühsam, dann neigen wir schnell dazu, uns selbst zu verurteilen.
Wenn wir aber unser Selbstwertgefühl wie einen Aktienkurs behandeln, der täglichen Schwankungen unterliegt, dann stehen wir unter Dauerdruck. Doch wir sind keine Maschinen, die auf konstante Leistung getrimmt sind.
Der Wert eines Menschen ist kein Statussymbol, das wir uns täglich neu erarbeiten müssen. Er bleibt immer gleich – ganz egal, wie der Tag verlief oder wie effektiv wir waren.


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