In meinen Trainings berichten Führungskraft oft einen typischen Tag mit drei Elementen: Aufgaben, die sich stapeln und keine Ende nehmen wollen. Viele aus dem Führungsumfeld wollen gleichzeitig ihr Anliegen loswerden – sei es persönlich oder mit den zahlreichen Skypes und Teams, die einem aus unterschiedlichen Richtungen in den Postkorb fallen. Und am Ende häufig das Gefühl, es allen recht gemacht, seine eigenen Bedürfnisse dabei aber weit hinten angestellt zu haben. Und das gilt viel zu oft auch im Privaten.
Häufig neigen wir dazu, uns für andere aufzuopfern, weil wir glauben, dass uns das zu einem wertvolleren Menschen oder einer bessern Führungskraft macht.
Dabei gibt es aus der Fliegerei eine wichtige Regel, die wir viel öfter auch im Alltag beachten sollten. Wir setzen uns immer zuerst selbst die Sauerstoffmaske auf. Erst dann, wenn wir sicher sind, können wir den anderen in ihren vielfältigen Anliegen helfen. Denn, geht uns die Luft aus, können wir niemandem mehr eine Stütze sein.
Uns um das eigene Fundament zu kümmern, ist kein Egotrip, sondern die absolute Voraussetzung, um überhaupt langfristig Kraft in unsere Umwelt geben zu können.


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