Es gibt diese Momente, in denen alles in dir schneller wird. Die Gedanken. Das Herz. Die innere Unruhe. Du weißt nicht, warum es so heftig ist, aber du spürst: Irgendetwas läuft schneller, als du es kontrollieren kannst. Genau hier zeigt dieser kurze Leitsatz seine Kraft: „Aufgeregt? Atmen hilft.“ Nicht, weil Atmen ein magischer Trick wäre, sondern weil du dich damit zu dir selbst zurückholst. Zurück in deinen Körper. Zurück in deinen Moment. Zurück in eine Klarheit, die unter der Aufregung noch da ist.
Atmen bringt dich zurück in den Moment
Wenn wir aufgeregt sind, springen unsere Gedanken wie kleine Funken in alle Richtungen. Du denkst an das, was schiefgehen könnte, an das, was war, oder an das, was gleich passieren wird. Dein Körper reagiert darauf, als wäre Gefahr im Raum.
Doch meistens ist keine echte Gefahr da, nur ein Gefühl, das dich überrollt. Genau deshalb hilft Atmen: Du stoppst für einen Moment den inneren Sturm. Ein tiefer Atemzug sagt deinem Körper: Du bist sicher. Du musst nicht rennen. Du darfst hier sein.
Und in diesem Augenblick sortiert sich alles ein Stück weit neu.
Atmen schenkt dir Kontrolle über das, was du fühlst
Vielleicht glaubst du manchmal, dass deine Aufregung stärker ist als du. Doch Atmen zeigt dir etwas anderes: Du hast Einfluss. Du bist nicht ausgeliefert. Ein bewusster Atemzug bedeutet, dass du mit deinem Körper zusammenarbeitest, statt gegen ihn.
Du verlagerst deine Aufmerksamkeit von deinen Gedanken in deinen Brustkorb. Du spürst wieder Boden unter den Füßen. Du gewinnst einen kleinen Abstand zu dem, was dich so aufwühlt. Und dieser kleine Abstand reicht oft, um die innere Welle nicht mehr als Bedrohung zu erleben, sondern als Energie, die du lenken kannst.
Mein Fazit – Atmen ist deine Rückkehr zu dir selbst
Atmen verändert nicht die Situation, aber es verändert dich in der Situation. Es bringt Ruhe, wo Chaos droht. Es bringt Klarheit, wo Überforderung ist. Und es erinnert dich daran, dass du mehr Einfluss auf deinen Zustand hast, als du oft glaubst.
Was wäre, wenn du heute immer dann einen Atemzug mehr nimmst, wenn alles zu viel wird?







